Reisen ohne zu reisen

Foto: Ein älterer Herr sitzt mit einer VR-Brille auf seinem Bett und bereist virtuell verschiedene Orte

Das Projekt „Virtual Trip“ soll besonders körperlich oder psychisch eingeschränkten Personen eine neue Möglichkeit des Reisens bieten. Da für diese Personengruppe Ausflüge oft nicht mehr möglich sind, können mittels Virtueller Realität (VR-Brille) Orte virtuell besucht werden. Die 360 Grad Aufnahmen und dazugehörigen Geräuschkulissen schaffen es, ferne Orte besuch- und erlebbar zu machen, was zu Stressabbau und Stärkung der Resilienz beiträgt. Das von der Forschungsförderungs-Gesellschaft (FFG) in Österreich geförderte Projekt wurde Ende März 2020 abgeschlossen, für die Zukunft wird bereits daran gearbeitet, Virtual Trip mehr älteren und pflegebedürftigen Menschen zugänglich zu machen. Das Projekt zeigt, wie technologische Fortschritte auch im Bereich Reisen klimaverträgliche Lösungen bieten können.

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Warum das Sicherheitsgefühl von Frauen über den Erfolg des Öffentlichen Verkehrs mitentscheidet

Laut Unfallstatistik ist 2025 in Österreich im Straßenverkehr niemand in einem Bus, einer Straßenbahn oder einem Zug ums Leben gekommen. Ob Menschen in Bus und Bahn einsteigen, entscheidet aber nicht die Unfallstatistik allein. Es zählt auch, wie sicher sich der Weg zur Haltestelle anfühlt, ob sie gut beleuchtet ist, ob Personal sichtbar ist und wie respektvoll es im Fahrzeug zugeht. Darauf achten insbesondere Frauen, die öffentliche Verkehrsmittel schon heute häufiger nutzen als Männer. Wege für Frauen sicher zu gestalten, ist der kürzeste Weg zu mehr Fahrgästen.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash