Think!First

Grafik: Screenshot des virtuellen Waldes auf der Website der Grünen Erde

Der rasante Anstieg des Paketvolumens durch Online-Shopping, auch durch die hohe Anzahl von Retouren, ist angesichts von Klimakrise und Luftverschmutzung eine große Herausforderung. Im Rahmen von Think!First wurde ein Shop entwickelt, der mit Hilfe von Gamification, persuasiven Designprinzipien und maschinellen Lernalgorithmen Kundinnen und Kunden ermutigt, sich beim Kauf von Online-Waren zielorientierter und nachhaltiger zu verhalten. In Österreich wurde beispielsweise für den Online-Shop der Grünen Erde testweise ein optimiertes Bestellsystem entwickelt, erprobt und evaluiert. Die Resultate belegen, dass Kundinnen und Kunden nachhaltige Zustellung nach dem Test bewusster wahrnehmen und in der Testzeit durchschnittlich etwa neun Prozent weniger Produkte im Vergleich zur Kontrollgruppe retourniert wurden.

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Wie der Öffentliche Verkehr Städte grüner macht

Haltestellen rücken als Eingangstor zum Öffentlichen Verkehr immer mehr ins Zentrum einer zukunftsweisenden Debatte. Städte in aller Welt – von Graz bis Auckland – setzen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität gezielt auf klimafitte Infrastruktur.

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VCÖ: Einseitige Erhöhung des Sachbezugs bei Elektro-Firmenwagen ist kontraproduktiv

VCÖ (Wien, am 5. Juni 2026) – Während für die private Nutzung von Elektro-Firmenwagen ab dem Jahr 2027 erstmals ein Sachbezug eingeführt wird, wird der bereits bestehende Sachbezug für Verbrenner-Firmenwagen nicht erhöht. Damit sinkt der Anreiz für die Anschaffung von Elektroautos als Firmenwagen, was für die Energie- und Klimaziele kontraproduktiv ist. Die Zahl der privat genutzten Firmenwagen hat sich seit dem Jahr 2014 auf rund 198.000 im Vorjahr fast verdoppelt, informiert der VCÖ. Der VCÖ fordert eine Erhöhung des Sachbezugs für Verbrenner-Firmenwagen im Ausmaß des neuen Sachbezugs für E-Pkw sowie die Abschaffung der Deckelung des Sachbezugs.

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